Zürich… ich mag dich – Tag 2

Der zweite Tag beginnt und wieder steht die Sonne hoch am Himmel. Leider ist es ein bisschen diesig, wodurch man die schneebedeckten Berge nicht sehen kann.  Der Plan für diesen Vormittag: Rauf auf den Üetliberg, den Planetenweg entlang, mit derSeilbahn wieder runter und mit der Bahn zurück nach Zürich. Und es war… toll! Allerdings muss ich sagen, dass für mich Offroader der Planetenweg ein bisschen zu gut ausgebaut ist. Aber es gibt immer wieder kleine Schlenker und Trampelpfade, die zu versteckten Aussichtspunkten führen. Von da aus habe ich sie auch zuerst entdeckt… Paraglider, die bei dem tollen Wetter durch die Luft segelten. Kurz vor Ende des Wegs hab ich auch den Landeplatz gefunden und einen Moment zugeguckt. Ein wirklich toller Vormittag!

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Unten angekommen ging es erst mal auf Essenssuche – und dann brachte ich auch noch ein Geschenk für ein Baby und weiter ging’s zum Freitag-Store. Nicht nur der Store aus Überseecontainern ist toll… auch die ganze Gegend am Bahnhof Hardbrücke ist spannend. Auf jeden Fall einen Besuch wert! Und… ganz schön wacklig oben auf dem Aussichtscontainer *g. Eigentlich nix für höhenängstliche wie mich… aber wenn man schon mal da ist. Die Taschen sind auch toll. Wenn mal jemand eine Lovejoy hat, die er nicht mehr braucht – ich nehme sie gerne.

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Nach ein paar weiteren Stadterkundungswegen (nach dem Motto “ohhh – die Straße sieht spannend aus – da geh ich mal lang”) führten mich in seltsame Ecken von Zürich. Nicht alles ist Schicki-Micki *g. Super ist es, wenn man einen ÖPNV-Plan in der Tasche hat. Wo auch immer ein Bus oder eine Bahn fährt, kann man sich wieder orientieren. Da braucht’s gar kein GPS Gerät :-) . So – jetzt tun mir aber die Füße weh – aber “nach Hause”.

Zürich... ich mag dich - Tag 1

Es ist mal wieder Zeit für einen Urlaubspost. Diesmal bin ich für einen kinderfreien Kurzurlaub in Zürich. Auf diesem Weg erst mal vielen Dank an @bindermichi, der mir seine Wohnung zur Verfügung gestellt hat! Empfangen wurde ich von einem wahren Königinnenwetter... aber so ist das halt, wenn Engel reisen :-)

Gestartet bin ich an meinem ersten Tag am Züricher Bahnhof. Von hier ging es die Bahnhofstraße runter und schnell war klar, dass die Porsche- und Ferrari-Dichte hier besonders hoch ist. Und auch die Zürcher selber sind gut im Showlaufen :-) Alle schöner, reicher, toller, dünner und gestylter als der Rest der Welt. Naja, als Düsseldorferin ließ ich mich davon natürlich nicht beeindrucken und genoß die lange Wartezeit auf @first nebst Gattin und Tochter (hey - ich war mir SICHER, dass wir 12.00 Uhr und nicht 13.00 Uhr ausgemacht hatten). Die drei haben auf dem Weg in den Urlaub einen Abstecher nach Zürich gemacht, um sich mit mir im Lindt&Sprüngli am Paradeplatz zu treffen. Leider treffen wir uns viel zu selten. Liebe Grüße auf dem Weg an euch!

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Weiter ging es an der (von der Stadt kommend) linken Zürichsee-Seite entlang. Den Seefeldquai entlang, durch den angrenzenden Park bis zum Freibad Tiefenbrunnen und weiter bis zum Bootsanleger Zollikon. Hier bin ich dann an Bord der Zürichsee Schiffahrtsgesellschaft gegangen und habe mich zurück zum Bürkliplatz fahren lassen. Meine Füße haben sich gefreut *g und ich auch. Bootfahren bei strahlendem Sonnenschein hat einfach was von Urlaub. Wenn ihr auch mal hier seit... es reicht, wenn ihr bis zum Anleger Zürichhorn lauft... danach ist es nicht mehr so schön. Oder ihr legt euch einfach in den Park und macht später direkt eine Bootsrundfahrt.

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Zurück an Land, bin ich die Limmat ein Stück hochgelaufen. Man kann wunderbar am Fluß entlang flanieren und wird quasi von Fotomotiven überrollt. Empfehlen kann ich einen Abstecher zum Fraumünster. Die Chagallfenster sind wunderschön und wenn der Kreuzgang geöffnet ist, empfehle ich, hier auch kurz vorbei zu gucken. Jetzt musste ich mir erst mal was zu Essen besorgen und das tat ich im Niederdorf. Kleine Gässchen, Take-Aways, kleine Boutiquen und Läden. Wirklich schön, bestimmt auch nett zum Ausgehen abends.

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Frisch gestärkt bin ich dann mit der Dolderbahn bis zur Bergstation gefahren. Hier oben war aber - bis auf einen Golfclub - nicht viel zu sehen. Aber war da nicht eine kleine, abgelegene Bank, die ich auf der Fahrt nach oben gesehen habe? Also rein in den Wald und den Weg nach unten suchen... und finden. Auf der besagten Bank habe ich dann eine letzte Pause gemacht und dann ging es zurück "nach Hause". Puah - Tag 1 war toll und ich war platt. Gut, das Mirco eine bequeme Strandmuschel auf der Terrasse stehen hat. Nach so einem Tag hilft nur noch ein Buch, ein Glas Rotwein und Ruhe.

Blog'n'Roll Holland: Toverland

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wegen schlechtem Wetter und anderen ungünstigen Umständen, haben wir unseren Besuch im Toverland - einem Freizeitpark bei Venlo - verschieben müssen. Aber gibt es einen schöneren Schulferienabschluss, als sich auf Achterbahnen den Wind durch die Haare wehen zu lassen? Mut zu sammeln in schwindelerregenden Höhen? Sich kreischend in Wassermassen zu stürzen? Oder einfach bei einer Pommes mit Majo zu sitzen und die Kinder zu beobachten, wie sie mit roten Wangen umherflitzen? Nein, gibt es nicht!

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Das alles kann man im Toverland. Einem kleinen aber feinen Freizeitpark, der durch seinen großen Indoorbereich auch für "Wechselwetter" bestens geeignet ist. Egal ob groß oder klein, hier findet jeder genau die Attraktion, die für ihn richtig ist. Wir als bekennende Achterbahnfans haben uns auf der Booster Bike von 0 auf 75 km beschleunigen lassen und haben uns kreischend Troy, die schnellste Holzachterbahn der Beneluxländer runtergestürzt. Herrlich!

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Absolut begeistert war ich von meiner Tochter, die alleine und ohne Angst den Hochseil-Parcourt bewältigt hat. Ich glaube, es war ihr ein bisschen unangenehm, dass ich ständig jubelnd unter ihr her lief - lach. Na, für eine Mutter mit Höhenangst ist es auch ein echter Kick, so ein mutiges Kind zu haben. Laurin war noch zu klein dafür - er hat sich statt dessen am Wasserspielplatz nass gemacht - im wahrsten Sinne des Wortes... wir konnten ihn auswringen. Machte aber nix - von der Wasserbahn, die uns vorwärts und rückwärts die Wasserfälle runtergeschickt hat, war er eh noch nicht ganz trocken... und wir anderen auch nicht. 

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Hach, es war ein richtig schöner Tag. Dank Wechselwetter - Morgens hatte es geregnet - war es schön leer und man musst nirgendwo länger als 5 Minuten anstehen. Bei Regen ging es auf die kleine Indoor-Achterbahn, auf das Kettenkarussell und in die Kletterhalle. Also hier auf jeden Fall eine dicke Empfehlung! Und mit 22 Euro Eintritt auch wirklich mal ins Familienbudget einplanbar. ÜBRINGENS: Dieses Jahr hat das Toverland 10jähriges Jubiliäum, und alle Kinder, die 10 Jahre alt sind, können den Park kostenlos besuchen!

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Blog'n'Roll Holland: Burgers Zoo

Wir haben aber auch ein Glück... naja, wenn Engel reisen *g. Eigentlich war für den Donnerstag, den wir uns für einen Besuch im Burgers' Zoo vorgemerkt haben, Wechselwetter mit Schauern angesagt. Aber die Sonne strahlt den ganzen Tag. Und auch unsere Gesichter, beim besuch dieses wunderschönen Zoos in Arnhem. Das der Kinder wegen der vielen exotischen Tiere und meins wegen der toll angelegten und weitläufigen Gehege, die sich - geordnet nach den dargestellten Lebensräumen - über 45 Hektar Fläche verteilten. Ganz schön viel zu Laufen...

Gestartet sind wir im Bush, dem überdachten tropischen Regenwald des Burgers' Zoo. Absolut beeindruckend. Diese unglaubliche Pflanzenvielfalt, die farbenfrohen Blüten in unterschiedlichen Formen und Farben... der Knaller. Meine Tochter hat den Fotoapparat gar nicht mehr aus der Hand gelegt und gefühlt jedes einzelne Blatt fotografiert. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber die Tiere wurden zur Nebensache. Obwohl... wenn einen dann noch ein Leguan aus den Blättern anblickt, ein "großer oranger Vogel" über einem her fliegt oder ein Flughund von der Decke baumelt... einfach super! Viel Zeit haben wir auch damit verbracht, zu überlegen, wo bei den tauchenden Seekühen vorne und hinten ist. 

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Irgendwann wurde es uns dann aber doch zu warm in den Tropen und wir sind zur Abkühlung in den Ocean "gesprungen". Natürlich nur thematisch - ist klar. Ein Aquarium mit rieseigen Ausmaßen. Ich kann nicht abschätzen, wie viel Wasser in so einem Haibecken war, aber die dicke der Glasscheiben machte schon klar, dass die einen ganz schönen Druck aushalten müssen. Die Kinder drückten sich die Nase platt an Haibecken, und staunten nicht schlecht, als wir auf einmal abtauchten und die Rochen über uns her schwimmen sahen. Schon spannend, die meist knapp über dem Boden langschwimmenden Tiere mal von unten zu sehen. Von den vielen tausend kleinen kunterbunten Fischen, Korallen, Krebsen und Seesternen (habt ihr schon mal gesehen, wie sich so ein Tier auf dem Boden fortbewegt - wir jetzt schon) kann ich gar nicht einzeln berichten. Mir hat es sogar besser als mancher auf Unterwasserwelten spezialisierte Park. Noch besser hätte es mir aber gefallen, wenn ich nicht mit verschiedenen SMSen aus dieser Traumwelt gerissen worden wäre - aber ein bisschen Realität kann schließlich nicht schaden.

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Nach dem Aquarium haben wir uns recht unkoordiniert und einfach immer "frei nach Schnauze" durch den Park bewegt. Haben Rudel voll verschiedener Tiere auf großen Weiden in der Safari fast wie in freier Wildbahn beobachtet, über die frechen Affen gelacht, haben Tiger, Löwen und Geparden herumstolzieren sehen, Erdmännchen haben fleissig ihre Höhlenlöcher bewacht, Vögelarten haben sich lautstark unterhalten und Geier haben uns Auge-in-Auge gegenüber gestanden. Na, ihr wisst selber, was für Tiere es alles im Zoo zu sehen gibt. Und die sind alle im Burgers' Zoo vertreten. Und wir haben alle unsere neuen Lieblinge gefunden. Die Kids haben sich für die Blauducker entschieden und ich... tja, wenn ich mich an den Namen dieses Tieres noch erinnern konnte. Es war zusammen mit einer kleinen Bärenart im Gelände und sah einfach zu verrückt aus. Eine Mischung aus Ameisenbär, schlapporigem Hund, Bär und Affee. Den Namen hab ich noch nie gehört gehabt und - naja, wie ich jetzt merke, mir auch nicht gemerkt. Hat einer von euch einen Tipp? 

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Futterstationen für die Besucher gab es auch ausreichend, von Restaurants bis zu kleinen Snackstationen war für jeden etwas dabei.Super auch das Zoo-Alarm-System. Überall gibt es auf dem Boden die Notfall-Telefonnummern mit der Info über den Standort. Wenn was passiert, einfach Anrufen und den Code durchgeben. Gut gemacht. Der Eintritt in den Zoo kostet zwischen 16,50 und 18,50 Euro (abhängig vom Alter) und das Parken wird mit 4 Euro berechnet. Der Zoo ist wirklich eine Empfehlung. Und die Kids schlafen danach gut *g - schließlich haben sie sich auf dem weitläufigen Gelände - ohne es zu merken - viel bewegt. #Empfehlung

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Ach ja, wer sich für neue Kameratechnik interessiert, ist hier auch gut aufgehoben. Selten so viele dicke, fette Kameras auf einem Haufen gesehen wie vor den Tiergehegen im Burgers' Zoo.

 

Blog'n'Roll Holland: Ein Tag in Oosterhout

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Als Morgens um sechs meinte Tochter mit Bauchschmerzen zu mir ins Bett kam, dachte ich mir noch nichts dabei. Als sie aber kurz danach würgend über der Kloschlüssel hing, war klar... aus der geplanten Fahrt mit den Zeeländischen Fahrrad- und Fußgängerfähren wird wohl nichts. Das Wetter war eh regnerisch also entschieden wir uns kurzerhand dazu, die Umgebung rund um unser Ferienhaus in Oosterhout zu erkunden.

Das reetgedeckte Haus an sich ist schon wunderschön - auch wenn es innen ein paar helle und freundliche Ikea-Möbel gebrauchen könnte *g. De Blauwe Hoeve bietet auf 120 qm ein geräumiges Wohnzimmer mit angrenzender Wohnküche, drei Schlafzimmer (2 mit Doppelbett und eins mit zwei Einzelbetten), ein Bad mit Dusche und Wanne und eine separate Toilette. Ein kleiner Garten mit Sitzecke und Schaukeln bietet bei schönem Wetter Platz genug, um draußen zu Essen. Die Vermieter sind sehr nett und wohnen im neugebauten Nachbarhaus. Tiere sind übrigens auch erlaubt, auch wenn wir außer 2 Spinnen und einem Ohrenkneifer keine gesehen haben.

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Ganz in der Nähe (ca. 600 m Fußweg) gibt es einen kleinen Kinderbauernhof, der Dienstag bis Sonntag geöffnet hat. Genau das richtige, um der kranken Tochter ein bisschen frische Luft zu verschaffen. Dachte ich. Der Kinderbauernhof ist auch sehr nett angelegt, Pfaue laufen einem um die Füße und besonders viel Spaß hatten wir bei den widerkäuenden Ziegen. Also - um es genau zu nehmen hatten wir nicht alle Spaß (leider ist das hochgeladene Video im falschen Format und dann muss ich mich auch noch während der Aufnahme ständig kaputt lachen... aber achtet mal genau auf die Wange der Ziege - kaum ist sie leer, ist sie schon wieder voll). Luna konnte darüber nicht lachen. Vielmehr nahm sie das ganze zum Anlass um... ach - naja, lassen wir das. Timinggerecht fing es jetzt auch noch an zu regnen. Mist. Unter den Bäumen bei den Hühnerställen warteten wir den großen Schauer ab und machten uns dann wieder auf den Rückweg. 

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"Zuhause" haben wir uns ein bisschen die Zeit vertrieben und uns dann auf den Weg gemacht, etwas Essbares zu finden. Am Oosterhouter Markt wurden wir fündig und sind danach noch etwas durch die Stadt geschlendert. Es war gerade Kirmes... ein langes betrachten der Karussells haben wir uns aber aus gegebenem Anlass auch erspart. Bei einem kurzen Besuch des örtlichen VVV wurde schnell klar - eine typische Touri-Gegend ist das hier nicht. Es gibt zwar Infos, aber alle nur auf Niederländisch. Wenn ihr mal in der Gegend seit: Man kann eine Schiffstour nach Rotterdam machen, das romantische Kastell Dussen besichtigen, das Karnevals- und Spielzeugmuseum besuchen oder im Bäckereimuseum große oder kleine Brötchen backen. Auch einen Indoor-Spielplatz gibt es, der einem mit 5 Euro Eintritt den Regentag rettet! Was mich noch interessiert hätte (aber aufgrund der akuten Krankheitslage und dem Regenwetter keinen Sinn machte), wäre eine teilweise unterirdische Bootsfahrt auf der Binnendieze. Hat das schon mal einer von euch gemacht?

Naja, wir haben den Nachmittag auf dem heimischen Sofa verbracht und DVDs geguckt.

Blog'n'Roll Holland: Piraten, Kultur, Fussball und Käse

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Regen in der Vorhersage, Regen die ganze Nacht und Regen auch am Morgen. Mist! Und das, wo wir schon Mal am Meer sind. Naja... ein Blick in die Unterlagen des VVV und wir entscheiden uns für das HetArsenaal, einem Piratenpark mit Aquarium in Vlissingen. Ein Parkplatz war schnell gefunden und die Kids sofort im Piratenfieber. Es gab einen Kletterpark, eine Seeschlacht, einen Schiffbruch, ein Fischstreichelbecken und viele Infos und Exponate rund um Piraten und Freibeuter. Toll war der Ausblick aus dem Krähennest in 65 m Höhe. HetArsenaal war gut besucht und gegen Mittag erinnerte mich der Besuch an einen Einkauf bei Ikea. Voll und überall schreiende und quängelnde Kleinkinder. Puahhh. Nach zwei Stunden waren wir aber eh durch. Mit 8 und 10 Jahren (und nach einem gerade vergangenen Besuch in DeEfteling) waren meine zwei doch etwas zu groß für die Piratenwelt. Meiner Meinung nach ist HetArsenaal perfekt für Kinder bis sechs Jahre geeignet und die Eintrittspreise (13,50 €/ 11,50 €) sind auch durchaus Familienkassen tauglich.

Auf eine Sache ist Laurin bei HetArsenaal besonders angesprungen. Die hatte allerdings nichts mit Piraten zu tun, sondern mit Fussball! Im Fussballmuseum in Middelburg gab es nämlich mit unseren Eintrittskarten 20 Prozent Ermäßigung. Ratet mal, wo wir heute AUF JEDEN FALL noch hin mussten??? GENAU!

Vorher gab es aber noch ein bisschen was zu maritimen Geschichte von Vlissingen im MuZZEum. Ein tolles Museum, das sich in historischen Lagerhäusern aus dem 16. und 17. Jahrhundert (architektonisch im 21. Jahrhundert zusammengefügt) mit multimedialer Technik präsentiert. Videoprojektionen, Infocomputer, interaktive Glasscheiben und kleine "Minigames" machen den Besuch zum Erlebnis. Leider waren alle Exponate ausschliesslich Niederländisch beschrieben und wir hatten keinen deutschen oder englischen Guide.

Aber jetzt ging es "endlich" zum Fussballmuseum nach Middelburg. Ich war ja nicht so begeistert (und Luna auch nicht), aber was will man machen, mit einem zukünftigen Nationalspieler in der Familie... Was soll ich euch sagen (ähhmmm schreiben), es war richtig toll! Neben Pokalen und vollgeschwitzten Trikots von holländischen und deutschen Spielern - was uns jetzt nicht so vom Hocker gehauen hat - gab es ein super geniales Trainingslager. Laufgeschwindigkeit und Schusskraft wurden gemessen und verglichen, dribbeln und passen geübt und Eckpfahnen abgeschossen! Die Kids waren nass geschwitzt... und glücklich. Beim nächsten Mal nehmen wir Sportklamotten mit! Ach ja, eine Sprecherkabine zum Aufnehmen eigener Kommentare gab's u. a. auch. Und die aufgenommene Spielszene konnte man sich zumailen lassen. Drei Sterne und eine ganz dicke Empfehlung von uns!!!

Auf dem Rückweg haben wir uns noch bei Schellach mit Käse für zu Hause eingedeckt und direkt mal einen Blick auf die käsereieigenen Kühe geworfen. Eine Führung durch die Käserei gibt es im Juli und August immer Dienstags um 19.00 Uhr... beim nächsten Mal sind wir dabei!

Blog'n'Roll Holland: Seelöwenküsse, Regengüsse und Pfannkuchen

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Langes Schlafen und ausführliches Frühstück ist in diesem Urlaub schlecht. Heute haben wir das nämlich gemacht, mit dem Ergebnis, dass wir erst um kurz vor 12 Uhr im "Deltapark Neeltje Jans" waren. Der "Deltapark Neeltje Jans" ist direkt am und beschäftigt sich mit dem Sturmwehr Oosterschelde, einem der größten Bauprojekte der Welt, dass am 4.10.1986 eröffnet wurde. Das Sturmwehr schützt die Küste vor Überflutungen, greift aber, dank seiner 62, jeweils 40 m hohen, Schleusen, möglichst wenig in den Wechsel der Gezeiten und in das Leben der Meeresbewohner ein. Ein imposantes Bauwerk, das man hier genauer kennenlernen und auch begehen kann.

Ausserdem kann man eine Schiffsfahrt durch die Oosterschelde machen (Warnung vor den Möwen... die sind so frech, die klauen einem den gerade gekauften Muffin aus der Hand), Seehunde und -löwen sehen (und sich von zweiteren sogar küssen lassen), eine tolle Walausstellung besuchen (inkl. temporärem Wasserfall), Katzenhaie und Rochen streicheln (woww... sind die Rochen rau), Werkzeuge aus dem Bau des Wehrs bestaunen (riesig), auf dem Wasserspielplatz planschen, mit Schlauchbooten Rutschen runtersausen, sich bei 3D Filmen informieren und, und, und. Für die gehfaulen Besucher gibt es eine Parkbahn, die immer zwischen den einzelnen Parkstationen pendelt.

Hier kann man sich locker einen ganzen Tag aufhalten, besonders, wenn das Wetter mitspielt. Bei uns hat es leider während der Bootsfahrt angefangen zu regenen, da wurde es ungemütlich. Der Parkeintritt kostet 21 Euro pro Person und das Parken schlägt noch mal mit 6,50 zu Buche. Wenn man sich für den Park den ganzen Tag frei hält, ist das akzeptabel.

Nach dem am Ende leider verregneten Besuch im "Deltapark Neeltje Jans" brauchten wir eine Aufwärmung und Stärkung. Da kam uns der nächste Punkt auf unserer ToDo Liste sehr recht. Es ging nach Burgh, in "De Pannekoekenmolen". Eine Mühle, in der köstliche Vollkorn-Pfannekuchen nach den Wünschen und vor den Augen der Gäste zubereitet werden. Schön, die jungen Männer beim Pfannenschwenken zu beobachten, und dabei einen Kaffee zu schlürfen. Leckkkerrrr (also die Pfannekuchen jetzt)! Zur Mühle gehört ein tolles Aussengelände, dass (wenn es nicht gerade regnet wie bei uns) sicherlich zum Verweilen einlädt.

Abschliessend bleibt mir noch zu schreiben, dass die holländische Meerluft ganz schön müde macht! Gute Nacht zusammen! Mal sehen, was wir Morgen machen...

Blog'n'Roll Holland: Efteling

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Ein Tag wie im richtigen Leben... ein ständiges auf und ab! Allerdings war das heute so geplant, auf den vielen tollen Achterbahnen im Freizeitpark Efteling (bisher dachte ich eigentlich immer, es heißt DeEfteling, scheint aber nicht so...). Da wir alle drei große Achterbahnfans sind, war das natürlich genau das Richtige für uns!

Unsere Fahrstatistik: 4 x Holzachterbahn "Joris en de Draak", 2 x die Python mit Looping und Schraube, 1 x der fliegende Holländer, 1 x die Bobbahn, 1 x (die Kids 2 x) der "Vogel Rok" eine Achterbahn im Dunkeln... dann noch in den Kannibalenkochtopf, eine Abkühlung auf der Wildwasserbahn, aufs Kettenkarussel, hoch hinaus mit der Aussichtsplattform "Pagode" (und das bei meiner Höhenangst) und am Ende ein schöner Abschluss bei der Parkshow "Raveleijn". Zum Essen blieb da nicht viel Zeit, für Pommes und Eis hat es trotzdem immer mal wieder gereicht.

Abend sind wir platt und zufrieden ins Bett gefallen. Puhhh, was für ein Tag. Sogar im Schlaf bin ich noch Achterbahn gefahren.

Zusammenfassend: Toll war's! Efteling ist mit 34 Euro pro Person zwar nicht gerade günstig (und die Parkgebühr von 10 Euro finde ich sogar ziemlich happig), aber es wird auch einiges geboten. Es lohnt sich wirklich für jede Altersklasse! Zum "Abschwächen" der Parkgebühr haben wir bei der Ausfahrt eine Promo-Familienpackung Eis geschenkt bekommen. Gut, dass mein Handschuhfach gekühlt ich.

Blog'n'Roll Holland: Muscheln, Pferde und Meer

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Guten Morgen Holland! Strahlender Sonnenschein begrüßt uns an unserem ersten Tag. Nach Dusche und Frühstück machen wir uns auf den Weg. Unser Programm heute: Infomappe beim VVV Domburg abholen, zum Muscheltag nach Yerseke und zum Ringreiten nach Ostkapellen. Als ich das Navi programmiert habe, falle ich fast vom Fahrersitz... 2,5 (in Worten einhundertfünfzig Minuten) Fahrzeit. WTF??? Und tatsächlich. Wir scheinen nicht die einzigen auf dem Weg nach Zeeland zu sein. Die Bahn ist dicht und wir stehen im Stau. Wie es aussieht, war die Idee, unsere Unterkunft in die Mitte der Programmpunkte zu legen, doch nicht so clever. So sitzen wir nämlich jeden Tag um die 200 km in Auto. Bin genervt!

Um die Fahrt zu verkürzen, fahren wir (mittlerweile war es schon kurz vor 12) kurzerhand zuerst das Muschelfest an, das nächste von uns zu erreichende Ziel. Ein riesen Volksfest und... wie sollte es anders sein... Anreisestau! Als wir dann einen Parkplatz haben, folgen wir einfach den anderen Besuchern und landen auf dem Marktteil des Festes. Stände mit Waren wechseln sich mit Fressständen ab. Muscheln sehen wir weit und breit keine. Komisch... doch da! Je näher wir dem Meer kommen, je höher wird die Muschelkonzentration *g. Direkt mal eine Schale voll besorgen... Lecker! Die Kids sind anderer Meinung und werden mit einer Portion Pofferties zufrieden gestellt. Zufrieden machen wir uns auf den Weg zum Auto! Das Ringreiten wartet. Sicher hätten wir sonst noch mehr Zeit in Yerseke verbracht.

In Ostkapellen war vom Ringreiten erst mal nicht viel zu sehen. Ich hatte ja so einen ähnlichen Menschenauflauf wie beim Muschelfest erwartet, aber... nix! Hmmm, der VVV wusste Rat und schickt uns zur Kirche. Kirche? Ok, gehen wir mal gucken. Und tatsächlich. An der Kirche finden wir die Hüpfburgen und ein paar Meter die Ringreiter, die Ringreiterpferde, die Ringreiterstrecke und den Ring (gemacht, dich zu bin... ach nee, das war was anderes *g). Eine kleine gemütliche Veranstaltung, unspektakulär und gerade dadurch so toll. Wir standen direkt an der Strecke und uns ist der unter den Hufen der Pferde wegspritzende Sand um die Ohren geflogen. Echt toll! Wenn ihr mal die Möglichkeit habt, ein Ringreiten zu besuchen... es lohnt sich (leider hatte ich mein iPhone im Auto und hab nur mit dem Foto Bilder gemacht. Wartet ab... ich lad sie noch hoch).

Domburg war dann ein Heimspiel für die Kids. Sie machen hier seit drei Jahren immer Pfingsten Väter-Kinder-Camping und haben mir erst Mal ihre Lieblingseisdiele gezeigt, dann den Strand und später, wo man am besten Kibbeling essen kann. Domburg ist wirklich wunderschön. Keine riesen Hotelklötze am Strand sondern Idylle pur! Empfehlung! Der Campingplatz ist (laut den Kids) auch toll und es gibt eine riesen Wasserrutsche mit 2 m freiem Fall.